Ein Haus mit Geschichte
Das Gartenwohnhaus an der Bürgerstraße 12 blickt auf fast zwei Jahrhunderte wechselhafter Stadt- und Bildungsgeschichte zurück. Mit B12 schreiben wir diese Geschichte als lebendigen Begegnungsort für Göttingen weiter.
1833 bis 1835 für Professor Bergmann erbaut
Das Gartenwohnhaus an der Bürgerstraße 12 wurde zwischen 1833 und 1835 für den Göttinger Rechtsprofessor Friedrich Christian Bergmann errichtet. Zunächst als Sommerhaus geplant, wurde es später dauerhaft bewohnt.
Geprägt von Begegnung
In den folgenden Jahrzehnten lebten dort unter anderem der Orientalist Ernst Bertheau, Oberamtsrichter Georg Friedrich Schrader und der Rechtswissenschaftler Rudolf von Jhering. 1980 wurde die denkmalgeschützte „Bergmannsche Villa“ durch einen Grundstückstausch mit der Stadt Göttingen Teil des Geländes der Baptistengemeinde.
Erhalten statt aufgeben
Nach Jahren des Leerstands, einem Brand und schweren Bauschäden entschied sich die Gemeinde 1986 trotz hoher Kosten für den Erhalt. Von 1989 bis 1990 wurde das Haus mit Fördermitteln und großem ehrenamtlichem Einsatz denkmalgerecht saniert. Heute wird es erneut behutsam für eine langfristige Nutzung vorbereitet.
Ein Haus, das Menschen zusammengeführt hat, wird neu geöffnet – für Begegnung, Unterstützung und Teilhabe.
Das Gartenwohnhaus in Bildern
Ansichten unseres historischen Baudenkmals in der Bürgerstraße 12 (zum Vergrößern auswählen)